Automatisierte Werkslogistik bei SNOP Automotive
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03. September 20263 Minuten

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Automatisierte Werkslogistik bei SNOP Automotive

Was passiert, wenn Produktionslinien unterschiedlich schnell arbeiten, der Materialfluss aber trotzdem nicht ins Stocken geraten darf? Bei SNOP Automotive in Zwickau übernimmt genau das heute ein automatisierter Linde L-MATIC. Gemeinsam mit einer eigens entwickelten XXL-Rollenbahn sorgt er dafür, dass Container genau dann bereitstehen, wenn sie gebraucht werden – und positioniert sie dabei mit einer Toleranz von gerade einmal zwei bis drei Millimetern.

Mehr Produktion, neue Anforderungen

Am Standort Zwickau fertigt SNOP Automotive Karosseriebauteile für bekannte Automobilhersteller wie Audi, BMW, Daimler, Porsche, Škoda, Volkswagen und Volvo. Die Containerbewegungen innerhalb der Produktion wurden lange Zeit manuell erledigt. Mit steigenden Produktionsmengen wurde allerdings klar: Der Materialfluss muss effizienter werden.Gesucht war deshalb eine Lösung, die unnötige Wartezeiten reduziert, die Mitarbeitenden bei körperlich belastenden Routineaufgaben entlastet und gleichzeitig mehr Sicherheit in die Abläufe bringt.
SNOP Standort Zwickau

L-MATIC trifft XXL-Rollenbahn

Die Lösung: ein automatisierter Linde L-MATIC – kombiniert mit einer speziell für den Einsatz entwickelten XXL-Rollenbahn von Galler Lager- und Regaltechnik.Und genau dieses Zusammenspiel macht den Unterschied. Die Rollenbahn dient als Puffer zwischen den Produktionslinien. Unterschiedliche Produktionstakte lassen sich dadurch ausgleichen, ohne dass Mitarbeitende ständig eingreifen oder Container manuell bewegen müssen. Produktion und Materialfluss können so deutlich unabhängiger voneinander arbeiten.
XXL-Rollenbahn
Linde L-MATIC an der XXL-Rollenbahn

Der L-MATIC weiß, wann es losgeht

Besonders clever wird es durch die direkte Anbindung an die SPS-Logik der Produktion. Der L-MATIC wartet nicht erst darauf, dass ein Container komplett gefüllt ist. Er bekommt die Information bereits vorher und macht sich rechtzeitig auf den Weg. So steht er genau dann bereit, wenn der nächste Transport ansteht.Beim Aufnehmen und Absetzen der Container ist anschließend echte Präzisionsarbeit gefragt: Mit einer Toleranz von nur zwei bis drei Millimetern bringt der L-MATIC die Ladung an die vorgesehene Position.
Linde L-MATIC beim Aufnehmen des Containers
Linde L-MATIC beim Transport von Containern

Das Ergebnis: weniger manuelle Transportwege

Mit der Automatisierung fallen monotone und körperlich belastende Transportaufgaben weg. Gleichzeitig kann der Materialfluss besser auf die unterschiedlichen Takte der Produktion reagieren.Dass der neue Kollege auf Rädern im Team gut angekommen ist, zeigt übrigens sein Name: In einer internen Abstimmung tauften die Mitarbeitenden den L-MATIC kurzerhand auf „Snoopy“.
Linde L-MATIC "Snoopy"

Die Technik im Überblick

Automatisierter Linde L-MATIC

Individuell entwickelte XXL-Rollenbahn

Direkte Anbindung an die SPS-Logik der Produktion

Containerpositionierung mit nur 2–3 mm Toleranz

Automatisierter Materialfluss zwischen den Produktionsbereichen

Linde L-MATIC
Linde L-MATIC

Ein Schritt weiter in Richtung Automatisierung

Bei SNOP wurde nicht einfach ein manueller Transport durch ein automatisiertes Fahrzeug ersetzt. L-MATIC, Rollenbahn und Produktionssteuerung greifen direkt ineinander und bilden gemeinsam einen durchgängigen Prozess.So wird Automatisierung nicht zum großen Umbruch, sondern zum nächsten logischen Schritt: Bestehende Abläufe werden gezielt verbessert, Mitarbeitende entlastet und der Materialfluss fit für steigende Anforderungen gemacht.

Wir sind für Sie da!

Haben Sie noch Fragen oder wünschen Sie weiterführende Informationen zum Thema Automatisierung? Kontaktieren Sie uns gern!
Toni Kinder
AnsprechpartnerToni KinderTeamleitung Automatisierung / Industrie- und Sonderfahrzeuge

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